Am 5. eines Monats fragt Frau Brüllen im Internet traditionell: »Was machst du eigentlich den ganzen Tag?«
Und wie jeden Monat sammeln sich unter dem Hashtag #WMDEDGT viele kleine Alltagsgeschichten – mal spektakulär, mal völlig unspektakulär, aber immer ehrlich.
05.07 Uhr
Etwa eine Stunde vor dem Wecker wach geworden. Leider nicht sanft und entspannt, sondern mit dem Kopf noch mitten im Traum: Excel-Tabellen, die ums Verrecken nicht auf eine Seite passen wollten. Keine schöne Art aufzuwachen.
Da Buddy sofort – also wirklich SOFORT – nach draußen wollte (aus Gründen …), habe ich auf die Morgenseiten verzichtet. Vielleicht finde ich später noch Zeit dafür.
Nachdem ich mein Frühstück fertig geschnippelt hatte, setzte ich mich mit meinem Teller vor den Rechner und schaute mir eine Reaktion von Carbibi an. Ich finde ihn sehr unterhaltsam und musste direkt ein paar Mal schmunzeln.

06.27 Uhr
Nach dem Frühstück habe ich durch die neueste Zumba-DVD geskipt. Ich hatte mich eigentlich darauf gefreut – und war dann doch wieder ein bisschen enttäuscht. Bis auf einen Song.
Der ist allerdings so gut, dass ich ihn schon seit drei Wochen mit meiner eigenen Choreografie in meinen Kursen nutze. Immerhin: Motiviert hat mich das Ganze trotzdem.

07.03 Uhr
Also Matte ausgerollt und die Stunde vor Unterrichtsbeginn für Sport genutzt.
Unter anderem Planking siehe Foto unten👇 und zum Abschluss noch ein bisschen Tai Chi für die Beweglichkeit.

08.30 Uhr
Der Unterricht beginnt pünktlich. Ich hatte viele Frahgezeichen bezüglich der Aufgaben von gestern:

10.03 Uhr
Kurze Pause.
Ich schmiere mir schnell drei Knäckebrote mit Käse und setze noch eine Kanne Tee auf.
12.36 Uhr
Mittagspause.
Das dritte Käsebrot liegt noch unangetastet auf dem Brettchen. Erst einmal die Küche aufräumen. Dabei kreisen die Gedanken schon wieder um den Prüfungstermin nächste Woche Mittwoch.
Bin ich ausreichend vorbereitet? Keine Ahnung.
Aber immerhin weiß ich jetzt, wie ich die Legende in einem Diagramm ändere. Man muss die kleinen Fortschritte schließlich auch würdigen.
13.13 Uhr
Planänderung für den Nachmittag!
Die alten Schränke müssen endlich weg und kommen in die Mulde. Vorher fahre ich noch mal eben mit einem Auto voller Bücher zu Wüppenhorst-Entsorgung.


Ich glaube, unser Haus atmet langsam auf.
15.58 Uhr
Eben noch flug sausstempeln – fast vergessen.
Ich hoffe wirklich, ich bereue es nicht, heute Nachmittag nicht gelernt zu haben. Aber morgen gehen wir die Prüfungsfragen gemeinsam durch.
Wie Herr Billerbeck so schön sagt:
Mut zur Lücke!
18.46 Uhr
Nach vier Schippen voller alter Möbel und entsprechendem körperlichen Einsatz ist jetzt definitiv Zeit fürs Abendbrot.
Puh.
Immerhin zeigt der Schrittzähler 15.824 Schritte an – und das, obwohl ich den ganzen Vormittag gesessen habe. Na gut. Abgesehen vom Frühsport.
19.24 Uhr
Und damit endet mein ganz normaler 5. März – irgendwo zwischen Excelträumen, Unterricht, Käseknäckebrot und vier Schippen alter Schränke.
Am Ende stehen 15.824 Schritte auf dem Zähler. Gar nicht schlecht für einen Tag, der gefühlt hauptsächlich im Sitzen begonnen hat.
Wer jetzt neugierig ist, wie andere Menschen ihren 5. des Monats verbracht haben: Bei Frau Brüllen sammeln sich wie immer ganz viele Alltagsgeschichten unter #WMDEDGT.

Stifte gespitzt – Segel gesetzt. Ich bin Kerstin Steinkamp – Bloggerin und Zumba-Instruktorin mit Herz, Humor und einer Portion Gelassenheit. Sprache ist mein Handwerkszeug, Bewegung mein Ausgleich – beides steht für Energie, Leichtigkeit und Klarheit. Ich schreibe für Menschen, die wie ich sich selbst nicht zu ernst nehmen – denn manchmal ist das Leben hart genug. Auf meinem Blog verbinde ich ehrliche Einblicke in meinen aus Alltag, Themen, die mich gerade interessieren und meine Kreativität. Mehr über mich findest du hier.