12 von 12 Januar 2026

Wichtige Dinge soll man nicht aufschieben, schon gar keine regelmäßigen Blogformate! Hier also das erste 12 von 12 dieses Jahres – auch nachzulesen bei  Draussen nur Kännchen. Draußen Tauwetter und Schneematsch, drinnen Alltag – dazwischen zwölf Bilder.

Der Tag begann – wie üblich und völlig überraschungsfrei – mit den Morgenseiten. Uhrzeit: 6:16. Erwähnenswert deshalb, weil ich zurzeit erstaunlich gut schlafe. Die Phase, in der die Nacht zuverlässig zwischen 4:30 und 5:00 ihr Ende fand, scheint vorbei zu sein. Und das, obwohl ich schon kurz nach 22:00 in der Kiste war. Offenbar passieren manchmal ungewöhnliche und besondere Dinge gleichzeitig.

Bevor Cringe’n Cream von Carbibi und Nick lief, war ich noch eine Runde mit Buddy draußen. Zu dunkel für Fotos, aber nicht zu dunkel für frische Luft. Danach Frühstück: Salat. Ja, genau. Salat. Dazu Ei mit Maggi und Tee. Beim Podcast musste ich dann eher aufpassen, mich nicht am Ei zu verschlucken. War wie immer sehr lustig – Kommentar habe ich selbstverständlich dagelassen. Man hat ja Prinzipien.

Nach dem Frühstück dann der Versuch, ein verantwortungsvoller Mensch zu sein: Sport. Matte raus, Hanteln dazu, Programm gestartet – und tatsächlich tapfer durchgezogen. Bleibt die Frage, ob diese Motivation der Jahreszeit geschuldet ist – Januar! – oder ob Weihnachten noch sanft, aber bestimmt nachwirkt.
Multitasking am Nachmittag: Bügelbrett vor dem Fernseher, dazu Temptation Island – das große Wiedersehen. Als akustische Bügelhilfe völlig in Ordnung. Inhaltlich hingegen… nun ja. Dafür, dass es so laut angekündigt wurde, war es am Ende erstaunlich langweilig. Wie eigentlich die ganze Staffel. Für mich als erklärter Trashy leider eine Enttäuschung.
Nächster Programmpunkt: Judith Peters, Montag 10:00 Uhr. Zeit für den unverbindlichen Blogvorschlag der Woche, gefolgt von einer Runde Co-Bloggen mit Sandra. Eigentlich steht die erste Quartals-Liste an. Nö. Würde da sowieso nur stehen: »Mit der Fortbildung zurechtkommen« und »Alles, was am Bau so anfällt«. Spannend klingt anders.
Während die anderen munter schreiben, kümmere ich mich um die echte Pflicht: Mittagessen. Um 12:00 Uhr soll es fertig sein – heute auf dem Menü: Sauerkrautauflauf mit Kartoffelbrei und Nürnberger Würstchen. Kochen als Live-Action-Produktivität, quasi.
Während die anderen immer noch schreiben, nutze ich die Gelegenheit für einen kurzen Abstecher: Einkaufen. Die frischen Vorräte gehen langsam zur Neige, also landet der Wagen voll Obst und Gemüse. Und nein, ich bin nicht konvertiert – Fleisch gibt’s nach wie vor. Ich esse einfach, was mir schmeckt, ganz ohne Label.
Nächstes Foto: unser Rohbau. Heute Morgen waren die Handwerker da und haben die Leitungen für die Fußbodenheizung verlegt. Jetzt müssen Fenster und Türen a vom Kondenswasser befreit werden. Donnerstag kommt der Estrich. Juhu! Es geht voran.
14:00 Uhr – nochmal Buddy-Time. Hinter der Halle ist der Schnee zwar schon etwas matschig, aber noch tief genug, um seine Spielzeuge zu verstecken. Gestern habe ich sie selbst nicht wiedergefunden, also markiere ich die Stellen heute vorsorglich mit Blättern oder kleinen Ästen. Man lernt ja dazu. Der Göttergatte hat mich beim Schnee-Wühlen erwischt und nannte mich Eichhörnchen – und ja, das war nicht schmeichelhaft, sondern ziemlich zutreffend.
Nach 1,5 Stunden Buddy-Time und dem Holen von Holz für den Ofen steht jetzt Me‑Time an: ausgiebig duschen mit meinen Lieblingspflegeprodukten von Rituals. Baden ist keine Option – in einer warmen Wanne zu liegen stresst mich. Duschen dagegen fühlt sich an wie ein kontrollierter Neustart.
Nachdem ich noch flugs die Waschmaschine gefüllt habe, Ofen an. Es lodert fröhlich vor sich hin, ich habe mir eine Kanne Tee gekocht und werde jetzt etwas lesen. Genauer gesagt Die Entführung von John Grisham – selbstverständlich mit Tuchmaske im Gesicht. Einfach mal die Füße hoch.
So, das letzte Foto des Tages: Toast Hawaii fürs Abendbrot und ein Wäschekorb, frisch aus dem Trockner – dessen Piepen ich einfach nicht ignorieren kann, wie eine Rauchmelderbatterie, die langsam schlappmacht. Essen gibt’s gegen 19:00 Uhr, dazu Stromberg, Staffel 2. Bis jetzt stolze 9.733 Schritte gesammelt. Erst noch die Wäsche zusammennehmen, dann schließe ich den Abend ganz gechillt auf dem Sofa ab.

So sieht der Alltag bei mir aus – zwölf Bilder, ein Tag, alles erledigt. Wer mehr davon will, schaut bei Draussen nur Kännchen vorbei.

Von Kerstin Steinkamp

Stifte gespitzt – Segel gesetzt. Ich bin Kerstin Steinkamp – Bloggerin und Zumba-Instruktorin mit Herz, Humor und einer Portion Gelassenheit. Sprache ist mein Handwerkszeug, Bewegung mein Ausgleich – beides steht für Energie, Leichtigkeit und Klarheit. Ich schreibe für Menschen, die wie ich sich selbst nicht zu ernst nehmen – denn manchmal ist das Leben hart genug. Auf meinem Blog verbinde ich ehrliche Einblicke in meinen aus Alltag, Themen, die mich gerade interessieren und meine Kreativität. Mehr über mich findest du hier.

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